Eugen Wacker (1925-2008) Elsässische Spott- Hohn- und Zorngedichte

Das Nadelöhr – Kamel – eon Elsass Elsässische Selbstbespiegelung … han’r gsajt … Vier Gedichte aus der Sammlung: Elsässische Spott- Hohn- und Zorngedichte von: Eugen Wacker (1925-2008)   Geboren in Straßburg im Elsass.   Verbringt eine glückliche Jugend im Straßburger Vorort Neudorf und in Dürrenbach.   1943 in die Deutsche Wehrmacht eingezogen. Verwundet in Russland. Desertiert 1944.   Studiert Philosophie und Soziologie.   Arbeitet als Buchhändler, Lehrer, Publizist und Übersetzer.   1968 Mitgründer des Cercle René Schickele Kreis in Straßburg. Mitverfasser von Notre Avenir est Bilingue – Zweisprachig: Unsere Zukunft.   Elsässer Autonomist im Herzen. Gelegentlicher Poet und Satirist.  ...

L’alsacien c’est de l’allemand ? (une tentative de mise au point) 3/6

En lien avec ce troisième épisode de la série sur la langue, retrouvez les deux poèmes – le premier en dialecte, le second en allemand standard – de Johann Georg Daniel Arnold tiré du « Pfingschtmondaa », la première pièce de théâtre en alsacien en cliquant ici.  C’est dans ce livre qu’Auguste Wackenheim classe Carl Friedrich Hartmann parmi les fondateurs de la littérature dialectale alsacienne, on peut le lire en page 271, voir...

Fritz Bouchholtz / ‘s Schäfer Marie

  Ein Auszug aus dem 21. Band der Elsaß-Lothringischen Hausbücherei, « Ues minere Aberdeekerzit » von Fritz Bouchholtz (Seiten 92 bis 100) Herausgegeben vom Elsaß-Lothringen-Institut an der Universität Frankfurt a.M....

Fritz Bouchholtz / Vakanze Zemmingen

Vakanze Ferienerinnerungen aus der Vorkriegszeit in elsässischer Mundart von Fritz Bouchholtz Verlag Bernard & Graefe 1932 Kapitel 1...

Fritz Bouchholtz / ‘s letscht Schüljohr

Fritz Bouchholtz (1888-1972), einer meiner Lieblingsautoren unter den Dialektschriftstellern. Da er im Elsass so gut wie unbekannt ist, gebe ich hier den Nachruf wieder, der nach seinem Tod im « Westen » erschien.   Fritz Bouchholtz zum Gedenken   Am 29. Dezember 1972 verstarb in Darmstadt, wo er die letzten Jahre seines Ruhestandes verbrachte, der Oberstudienrektor i.R. Friedrich Arnold Bouchholtz, vielen elsässischen Landsleuten bekannt als Fritz Bouchholtz und Autor zahlreicher Bücher volkskundlichen und erzählenden Inhalts, die alle von der Liebe zu seiner elsässischen Heimat zeugen. Fritz Bouchholtz wurde am 27. November 1888 in Schiltigheim geboren. Sein Vater stammte aus Mecklenburg, war als Jurastudent von Jena nach Straßburg gekommen und an der Gründung der ersten Burschenschaft dort beteiligt gewesen. In Straßburg hatte er geheiratet und war in Neudorf seßhaft geworden. Seine Jugendzeit im St. Urbans-Weg hat Fritz Bouchholtz in Straßburger Mundart lebendig geschildert in dem Büchlein »Es isch emol gsin«, das als Band 19 der Elsaß-Lothringischen Hausbücherei 1930 in Frankfurt erschienen ist, 1932 gefolgt von »Us minere Abedeekerzitt«, dem Band 21 der Hausbücherei. In ihm schildert Bouchholtz – wiederum in straßburger Mundart – was er als Apothekerstift und –gehilfe nach dem Besuch der Realschule zu St. Johann während fünf Jahren in Straßburg, Offenburg, Bern und Rostock erlebt hat. Aber im Jahre 1911 hat er die »Abedeekerzit« plötzlich beendet, das Abitur nachgeholt und in Straßburg angefangen zu studieren – eigentlich Pharmazeutik, aber seinen Neigungen entsprechend mehr in philologischen Vorlesungen und Seminaren. So überraschte ihn denn der Kriegsausbruch am 31. Juli 1914 auch, wie er schreibt, in einem Seminar, des für alle seine Schüler unvergessenen Germanist Franz Schultz. Er meldete sich sofort als Kriegsfreiwilliger...